Aloys Rump | Noctis Labyrinthus III | 2016 | Schwarzes Oxid, Marmorstaub a. Leinen | 120 x 160 cm

 

Eröffnung: Sonntag, 5. Juni, 16:00 Uhr
Begrüßung: Dr. Margit Theis-Scholz, Kulturdezernentin der Stadt Koblenz
Einführung: Barbara Kemmer, Kunstwissenschaftlerin
Projektleiter: Werner Müller, Aloys Rump und Jan Schröder
Kuratoren: Werner Müller, Klaus Maßem

19 Sehweisen - 19 künstlerische Positionen aus dem Umfeld der arbeitsgruppe rheinland-pfälzischer Künstler e.V. ark, eingeladen vom Kunstverein Trier Junge Kunst in die Tuchfabrik. Im Gegenzug werden Künstler des Trierer Kunstvereins im Künstlerhaus Metternich Koblenz im Dezember ihre Arbeiten zeigen.

Die ark wurde 1992 mit Sitz in Koblenz gegründet und zeichnet sich durch ungewöhnliche, spartenübergreifende Konzeptionen und Präsentationen aus. Vielfalt, offene Strukturen und Netzwerke sind drei Begriffe, mit denen sich die Intention der ark am treffendsten bezeichnen lässt.

Nach zahlreichen, vielbeachteten Themenausstellungen wie "Nexus" im MittelrheinMuseum Koblenz oder "Lebensreise" im Künstlerhaus Metternich wurde für die Ausstellung in der Tuchfabrik Trier bewusst auf einen übergeordneten Inhalt verzichtet.

Jede Künstlerin, jeder Künstler zeigt das, was ihr/sein Werk ausmacht, ihre/seine Sicht auf die Dinge, auf die Welt.

Beteiligte Künstler/innen:
Eva Maria Enders, Yris Geiger, Firouzeh Görgen-Ossouli, Christel Hermann, Lillie Khan, Dorothea Kirsch, Rolf Klünter, Ute Krautkrämer, Werner Müller, Colin Murphy, Violetta Richard, Aloys Rump, Christiane Schauder, Christof Schröder, Jan Schröder, Isa Steinhäuser, Helke Stiebel, Franziskus Wendels und Vera Zahnhausen.


Kunstverein Trier Junge Kunst in Kooperation mit der arbeitsgruppe rheinland pfälzischer künstler e.V.

Einladung zur Ausstellung
19 Sehweisen neu.pdf
PDF-Dokument [5.2 MB]

Kunstverein Trier

4. Dezember 2010 bis 8. Januar 2011

 

 

Eröffnung: Freitag, 3. Dezember 2010 Uhr
Kuratoren: Klaus Maßem und Werner Müller


"Besonders der Werkzyklus Aus großer Höhe, 2007/2010 baut auf die sequenzielle Seh­erfahrung der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit auf. Er reagiert auf ein kollektives Wissen. Das Wissen um die fotografische Erfassung der Welt und ihrer Bevölkerung aus großer Höhe. Im Gegensatz allerdings zur sequenziellen Fotografie, zur fotografischen Aufnahme, sind die Gemälde, die ausnahmslos durch die Fixierung und Schichtung von Marmor- und Schiefermehl entstanden sind, keine Abbilder der Wirklichkeit, sondern Bilder, die durch eine emotionale und intellektuelle Reflektion gegangen sind. Mit Pinsel und Spachtel arbeitet Rump aus der zähen Masse Wülste, Grate und Verwerfungen heraus und in sie hinein Schnitte und Narben. Wunden gleich. Schmerzlich einem neutralen Trägermaterial abgerungen. Die Grenzen verwischen zwischen Gemälde und Plastik. So entstehen körperliche Bilder. Sie zeichnen sich durch eine ausgeprägte Reliefstruktur aus, die wie die Oberfläche eines unwirtlichen Bereichs der Erdoberfläche anmutet, der aus großer Höhe betrachtet wird. Besonders aus größerer Entfernung evozieren die Arbeiten die Assoziation mit der Schwarz-Weiß-Fotografie. Fast nicht zu unterscheiden. Irritierend. Eine Art künstlerische Interferenz. Dabei bedient sich Rump nur selten, und wenn, dann zeichenhaft der Gegenständlichkeit. Er bleibt weitestgehend in der Abstraktion und entwickelt aus ihr Formen und Strukturen, die auf globalen Sehgewohnheiten und kollektiven Erinnerungspotentialen basieren."
(aus dem Katalogbeitrag von Christina Biundo)


Link zur Ausstellungsseite des Kunstvereins Trier
 

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